Memory Keeping - Mehr als ein simples Fotobuch

Kennst du das auch? Du hattest eine abenteuerlichen Urlaub, deine Tochter ist die ersten Schritte gegangen, oder die witzige Geschichte mit deinen Freundinnen auf einen Kurztrip an die Ostsee und von allem gibt es Geschichten und noch viel mehr Fotos. Ich selbst habe zum Beispiel 312 Fotos beim letzten Familienfest gemacht.

Für uns alle gibt es Höhen und Tiefen im Leben, die kleinen Momente und die großen Abenteuer. Was bleibt ist ein Eindruck, ein Gefühl, eine Erinnerung, die uns am Herzen liegt.

Memory Keeping beschreibt die Bewahrung dieser besonderen Augenblicke, sei es durch Fotos, Geschichten, Tagebücher, Malereien, Erinnerungsstücken oder einer Kombination all dessen. Auch du hast die Möglichkeit eine Form des Memory Keepings zu verwenden und damit deine Momente

Aber was bedeutet das für dich? Und in welchem Zusammenhang stehen Fotobücher dazu?

Die Bedeutung von Memory Keeping

Memory Keeping stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt das Aufbewahren von Erinnerungen. Nicht mehr und nicht weniger.

So unterschiedlich wir Menschen sind, so verschieden ist auch die Herangehensweise seine Erfahrungen und schönen Momente zu dokumentieren. Du kannst es simpel oder komplex angehen, auf traditionelle Weise oder mit modernen Hilfsmitteln und allen Varianten dazwischen. Es gibt daher keine formale Definition.

Letztendlich ist Memory Keeping das, was du daraus machst!

Besonders in unserer jetzigen schnelllebigen Zeit verfliegen unsere Erinnerungen. Man kann sich heute schon nicht mehr erinnern, was man vor 2 Tagen eigentlich alles gemacht hat. Ich persönlich finde das sehr schade. Gleichzeitig leben wir aber auch in einer innovativen Welt, die uns zahlreiche neue Möglichkeiten eröffnet im Sinne des Erinnerungen machens und deren Dokumentation.

Wie also vorgehen?

Hier erhälst du einen kleinen Überblick über mögliche Herangehensweisen. Gleichzeitig bekommst du ein paar Hinweise, die bei der Auswahl deiner Vorgehensweise mit berücksichtigt werden sollten.

TBR_Tradionelle Memory Keeping Methoden

Traditionelle Memory Keeping Methoden

  1. Tagebücher: Seine Ziele, Erlebnisse und Weisheiten in einem Tagebuch festzuhalten, ist einer der häufigsten Formen, das eigene Leben zu dokumentieren. Ein Tagebuch ist sehr persönlich und kann auch um Notizen und Erinnerungsstücke ergänzt werden. Jedoch eignet es aus diesem Grund auch nur bedingt zum Teilen mit anderen.
  2. “Der Karton“. Wer kennt ihn nicht? Die große Reise, die schöne Hochzeit oder auch die kleinen Dinge des Alltags hinterlassen so viele schöne Spuren. Kleine Erinnerungsstücke, Karten, Tickets, Briefe und vor allem viele Fotos sammeln sich wie durch Zauberhand in einem Karton. Die Kiste voller persönlicher Momente. Leider verstaubt Sie viel zu oft in einer hinteren Ecke im Schrank.
  3. Fotoalben und Scrapbooking: Für Scrapbooking gibt es eine riesige Gemeinschaft und auch hier zahlreiche Möglichkeiten. Im großen und ganzen ist es eine sehr kreative Art Fotos mit kurzen Anekdoten in einem sogenannten Layout zu kombinieren. Dabei kommen unterschiedliche Materialien, von Papier, über Tinte, Stempel bis hin zu Verzierungen zur Dekoration zum Einsatz. Verschiedene Layouts lassen sich dann in Fotoalben zusammenfassen.

Moderne Herangehensweisen seine Erinnerungen zu bewahren

  1. Digitale Fotosammlungen: durch die Ablösung der analogen Fotografie konnten nun kostengünstig und zeitsparend viele Erinnerungen in Form von Fotos aufgenommen werden. Während manche Menschen sich die Zeit nehmen ihre Bilder zu sortieren und zu bearbeiten, gibt es andere, die ihre Sammlung etwas lieblos behandeln. Es geht schneller ein Foto aufzunehmen, als dieses wieder zu löschen oder für ein Projekt zu verwenden. Regelmäßige Organisation sollte hier also zur Gewohnheit werden.
  2. Social Media: Neben einer stetig wachsenden Zahl an Fotos auf der Festplatte wächst auch die Interaktion mit anderen auf sozialen Netzwerken. Auch dies ist eine Form des Memory Keepings. Facebook, Instagram und Co. ermöglichen es, deine Fotos und Geschichten zeitlich sortiert darzustellen. Leider entwickeln sich die Plattformen jedoch so schnell weiter, dass die Zukunft deiner hochgeladenen Augenblicke ungewiss ist. Hier würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, deine Updates regelmäßig zu sichern.
  3. Fotobücher: seine Fotos in Fotoalben aufzubewahren ist nicht neu. Jedoch ist es mittlerweile doch deutlich bequemer seine digitalen Erinnerungen in Fotobüchern drucken zu lassen. Zahlreiche Anbieter locken mit günstigen Angeboten. Ich bin ein großer Fan dieser Form Erinnerungen aufzubewahren. Auch hier lassen sich einfache oder auch kreative Layouts erstellen – digitales Scrapbooking sozusagen.

Mobiles Memory Keeping mit dem Smartphone

Mobiles Memory Keeping mit dem Smartphone

Eines der größten Schwierigkeiten beim Memory Keeping ist der Faktor Zeit. Viele Herangehensweisen sind mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden, weshalb sich viele Methoden nur dann dauerhaft anwenden lassen, wenn man sich die Zeit auch nimmt.

Auch ich habe dieses „Problem“ sehr häufig gehabt. Riesige Fotosammlungen zu sortieren, Fotos auszuwählen und zu bearbeiten und diese dann auch noch in einem Fotoalbum zu gestalten, verschlang einfach viel Kapazität. Ich vermute, dir geht es genauso. Es ist wirklich vertrackt, man muss ja auch erstmal Erinnerungen machen bevor man sie wiederum festhält.

Ein weiterer Knackpunkt ist die schiere Anzahl an digitalen Fotos. Das Smartphone ist heute fester Bestandteil in unserem Alltag. Ein Handy ist somit Problem und Lösung zugleich. Wir haben die Möglichkeit mit einem Gerät nicht nur unsere Erinnerungen in Form von Fotos, Geschichten und sogar Videos aufnehmen, sondern auch in wunderschönen Fotobüchern zu gestalten und über diverse Anbieter drucken zu lassen.

Eine Lösung heißt: Project Life.

Project Life ist die Erfindung einer ganz engagierten aber zeitlich eingespannten Scrapbookerin namens Becky Higgins aus den USA. Sie erfand das moderne Pocket Page Scrapbooking. Dabei werden Fotos und gestalte Karten (Journaling Cards) in Plastikhüllen mit verschiedenen vordefinierten Taschen geschoben. Das ist eine Art Revolution im Bereich des Memory Keepings, denn Sie verbindet die Kreativität des Scrapbookings mit der Einfachheit durch wenige vorgegebene Layouts und Materialien.

Project Life gibt es in verschiedene Varianten, vor allem aber auch als App für iOs und Android Smartphones. Damit lassen sich einfach und mobil ganz wunderbare Layouts gestalten, die nicht nur Fotos enthalten, sondern auch Platz bieten für gestaltete Karten und die Geschichten zu deinen Bildern.

Project Life Fotobuch Ausschnitt

Worauf es letztlich ankommt!

Nicht jeder macht nur gute oder aufregende Erfahrungen, dennoch sind auch die kleinen Dinge des Alltags es wert beachtet zu werden. Memory Keeping in jeder Form ermöglicht die bewusste Wahrnehmung des Lebens und der eigenen Umgebung. Es ermöglicht eine reflektierende Gedankenwelt und vor allem die Anregung und Motivation die eigene Zukunft proaktiv zu gestalten.

Memory Keeping fördert die soziale Bindung, wenn Geschichten geteilt werden. Diese Geschichten sind es auch, die ein Vermächtnis an zukünftige Generationen darstellen.

Jeder sollte seinen eigenen Weg finden, die schönen, aber auch traurigen Momente zu bewahren. Dem eigenen Wunsch nach Kreativität sind dabei in jedem Format keine Grenzen gesetzt.

Ich möchte dich daher motivieren auch dein eigenes Memory Keeping Projekt zu beginnen. Heute ist es so einfach wie nie. Das Smartphone kann uns dabei wunderbar helfen um das Aufbewahren der Erinnerungen zu einer Gewohnheit zu machen. Es ist schnell und lässt sich einfach mit wenigen kostenlosen Apps erledigen. Gebe deinen 12.723 Fotos in deiner Kamerarolle eine Chance wieder entdeckt zu werden!

Interessiert? Das Memory Keeping Starter Kit kannst du dir kostenlos herunterladen und sofort loslegen. Warte nicht mehr!

Ach, eine Sache noch! Du brauchst dir keine Sorgen machen, ob du das kannst. Das kannst du. Es ist so einfach. Kleine Schritte, kein Zwang zur Perfektion. Ich halte dir da den Rücken frei, versprochen.

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